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BlutegeltherapieDer Blutegel ist ein kleines, dem Regenwurm nicht unähnliches Tier, der sich von Blut ernährt.

Er setzt sich auf die Haut warmblütiger Lebewesen und ritzt diese mit seinen Mundwerkzeugen ein. Dabei setzt der Egel in der so entstandenen Wunde Speichel ab, der den Wirkstoff Hirudin enthält. Dieser wirkt blutverdünnend und gerinnungshemmend. Außerdem hat man festgestellt, dass andere Stoffe im Egelspeichel stark entzündungshemmend sind. So lassen sich Blutegel gut bei vielen entzündlichen und stauenden Prozessen wie z.B. Thrombophlebitis (örtliche Thrombose im oberflächlichen Venensystem), Prellungen und oberflächlichen Varizen (Krampfadern) einsetzen.

Auch einen akuten Tinnitus (Ohrensausen-Pfeifen) mit Blutegeln zu behandeln ist ein Versuch wert.

Es ist mitunter sehr schwierig, Patienten von dieser Form der Therapie zu überzeugen. Der „Ekel vor dem Egel“ ist häufig groß. Blutegel werden in speziellen Blutegelfarmen unter hygienischen Bedingungen gezüchtet, nur solche sind für die Therapie zugelassen.

Also keine Sorge: Kein guter Therapeut, der sich mit der Gesetzeslage auskennt, springt in den nächsten Bach und sammelt dort seine Egel ein.

Übrigens: Aus der Nähe betrachtet ist solch ein Blutegel sogar recht hübsch anzusehen...

Bildnachweis: Alfred Heiler / pixelio.de