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NeuraltherapieDie Neuraltherapie könnte man auch als Störfelddiagnostik oder Störfeldtherapie bezeichnen. Am bekanntesten ist wohl die Therapie nach Huneke.

Dieser stellte fest, dass Narben, und seien sie noch so klein, verschiedenartigste Phänomene und Schmerzen an ganz anderen Stellen im Körper verursachen können. Diese Störfelder werden mit einem Lokalanästhetikum wie Lidocain oder Procain unterspritzt. Diese Mittel wirken lokal betäubend und sind für ihre entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung bekannt. Auch übergeordnete Regelkreise werden angesprochen. So werden durch bestimmte Zonen in der Haut (in der Nähe der Rückenmarkssegmente liegend) das willkürliche und das vegetative Nervensystem, aber auch innere Organe, angesprochen.

Auf diese Weise erhält die Krankheit bzw. Störung unterhaltende Herd wieder Anschluss an das gesamtkörperliche Geschehen. Es ist immer einen Versuch wert, eine chronischen Erkrankung wie z.B. eine Bronchitis, Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) oder Otitis media (Mittelohrentzündung) mithilfe der Neuraltherapie zu behandeln.

Gute Ergebnisse gab es auch schon bei chronischen Kopfschmerzen wie bei Migräne. Meistens sind ca. 6 Sitzungen nötig. Heilpraktiker dürfen Lidocain und Procain nur intracutan, also in die Haut, spritzen. Dort wird eine sogenannte Quaddel gesetzt, die zügig vom Körper resorbiert wird. Für diese Technik werden ganz feine Nadeln benutzt, so dass man den Einstich kaum spürt.

Richtig angewandt, birgt die Neuraltherapie kaum Risiken und kann eine sehr wirkungsvolle Methode sein, chronische Beschwerden zu beseitigen.