Craniosacral-Therapie

Das Hirn wird von einer schützenden Flüssigkeit umgeben, dem sogenannten Liquor. Er wird in den vier Ventrikeln (Kammern) gebildet und fließt auch durch den Zentralkanal des Rückenmarks.

Der Liquor schützt das Nervengewebe vor Stoß, Druck und Reibung. Weiterhin findet mit ihm ein Stoffaustausch zwischen Blut und Nervengewebe statt. Der Craniosacral-Therapeut versucht, den Fließrhythmus des Liquors (der unabhängig von Atmung und Puls ist) zu erspüren und Störungen zu erkennen. Diese können dann mithilfe von bestimmten Mobilisationstechniken be­seitigt werden.

Gearbeitet wird dazu hauptsächlich am Kopf und am Becken. Diese Form der Therapie ist aus der Osteopathie entstanden. Für die Behandlung braucht man Zeit und Ruhe, so dass diese 1,5 bis 2 Stunden dauern kann.